Wegbereitung für maximale Gesundheit und gutes Aussehen des Kindes

Die Grundlagen für ein schönes Gebiss mit geraden Zähnen werden in der frühen Kindheit gelegt. Durch spezielle und innovative Konzepte der modernen Kieferorthopädie ist es heute möglich, dem Kind spätere gesundheitliche Beschwerden, die aus Zahn- und Kieferfehlstellungen resultieren, zu ersparen. Kieferorthopädische Ansätze sind jedoch auch in der Lage, über schonende Formung von Gesichtsprofil und –form das äußere Erscheinungsbild des Kindes dauerhaft bleibend zu beeinflussen. Was hier ggf. versäumt wird, lässt sich später nur schwer wieder gut machen.

Solange, bis unsere Kinder selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können, obliegt diese Pflicht uns als Eltern. Und solange das Kind noch auf unsere Sorgfaltspflicht angewiesen ist, sollten wir alles dafür tun, um ihm nicht nur die bestmögliche Ausbildung und Erziehung zu bieten, sondern ihm auch alle Wege zu ebnen, die dazu beitragen, seine maximale Gesundheit und sein gutes Aussehen zu sichern.

Unser Bestreben ist es, mit den Eltern gemeinsam frühzeitig dafür zu sorgen, dass die Gesundheit des Kindes erhalten bleibt und nicht in späteren Jahren Krankheit behandelt werden muss. Die Chancen, dieses Ziel zu erreichen, sind nirgendwo so groß wie bei unseren Kindern. Was immer Sie für Ihr Kind tun möchten, wir unterstützen Sie mit all unserem Wissen und Können.

Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG)

Kommt die Krankenkasse für die kieferorthopädische Behandlung meines Kindes auf? Diese berechtigte Frage wird häufig gestellt und bis zum Jahr 2003 lautete die Antwort meistens „ja“. Bis dahin nämlich wurde nur ein geringer Prozentsatz der Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Im Zuge der Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem hat sich das mittlerweile jedoch leider geändert. Seit Anfang 2003 gelten die sog. Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Nach ihnen muss der Ausprägungsgrad einer vorliegenden Gebiss- und Kieferfehlentwicklung definiert werden. Ausschließlich Befunde der KIG 3 bis 5 werden nach den neuen Bestimmungen von den Krankenkassen übernommen. Bei Befunden der KIG 1 und 2 trägt die Kasse die Kosten nicht mehr.

Die Einstufung ist jedoch lediglich eine Maßzahl für die Wirtschaftlichkeit einer Behandlung. Sie sagt nichts über die medizinische Notwendigkeit aus. Zahlreiche Patienten mit Fehlstellungen der KIG 1 und 2 weisen ernst zu nehmende gesundheitliche Risiken auf und sind daher aus medizinischer Sicht behandlungsbedürftig. In solchen Fällen müssen die Eltern des Patienten entscheiden, ob sie für ihr Kind eine Korrektur der Kiefer- bzw. der Zahnfehlstellung wünschen und bereit sind, dafür selbst aufzukommen. Häufig ist dies eine Entscheidung, bei der nicht nur ästhetische Gründe ausschlaggebend sind, sondern auch die Vorbeugung vor späteren Folgeerkrankungen.